Stereolithographie (SLA)

Die Stereolithographie bietet präzise und hochauflösende 3D-Druckergebnisse mit einer breiten Palette von Anwendungen, von der Prototypenentwicklung bis zur Produktion komplexer Teile.

Max. Baugröße: 145 mm x 145 mm x 185 mm

Bildquelle: Formlabs

Verfahren im Haus

Stereolithographie (SLA).

SLA härtet flüssiges Photopolymer mit einem UV-Laser Schicht für Schicht aus. Das Ergebnis sind hochpräzise Bauteile mit sehr glatten Oberflächen und feinsten Details – dort, wo Auflösung und Oberflächengüte über Funktion und Wirkung entscheiden.

Durch medizinisch zugelassene, sterilisierbare Harze ist SLA besonders für die Medizin- und Zahntechnik geeignet, ebenso für Feinteile, Vorrichtungen und Anschauungsmodelle im Maschinenbau.

Max. Baugröße
145 × 145 × 185 mm
Material
verschiedene Harze
Produktionszeit
2 – 4 Werktage
Geeignet für
Medizin, Zahntechnik, Maschinenbau
SLA-Anwendungsbeispiel: Nadelführung für die ultraschallgeführte Venenpunktion
Anwendungsbeispiel

Präzision für die Medizintechnik.

SLA erlaubt medizinisch zugelassene Materialien, sehr glatte und leicht sterilisierbare Oberflächen und hohe Auflösungen auch bei komplexen Geometrien. Für einen Kunden haben wir eine Nadelführung entwickelt, die bei der ultraschallgeführten Venenpunktion zum Einsatz kommt – ein Bauteil, bei dem Detailtreue und Oberflächenqualität unmittelbar über die Funktion entscheiden.

Anwendungen

Wofür sich SLA eignet.

Medizintechnik

Biokompatible, sterilisierbare Teile: anatomische Modelle, Vorrichtungen, Prototypen von Medizinprodukten.

Zahnmedizin

Hochpräzise Modelle, Schienen und Hilfsmittel mit glatter Oberfläche und feiner Detailwiedergabe.

Prototypen

Design- und Funktionsmuster mit hoher Auflösung – ideal für Sicht- und Passteile.

Maschinenbau

Feinteile, Halterungen, Vorrichtungen und Gussformen mit engen Toleranzen.

Werkstoffe

SLA-Materialien.

Vom Allround-Harz bis zum biokompatiblen Werkstoff – Kennwerte nach Herstellerdatenblatt.

Standard Resin

Der Allrounder für die meisten Anwendungen – hohe Detailtreue und glatte Oberflächen.

Zug-E-Modul1,7 GPa
Zugfestigkeit36 MPa
Produktionszeit3–5 Werktage

BioMed Resin

Hartes, stabiles Material für biokompatible Anwendungen mit Haut- oder Schleimhautkontakt. USP Class VI zertifiziert, verschleißfest, geringe Wasseraufnahme.

Zug-E-Modul2.000 MPa
Zugfestigkeit52 MPa
Produktionszeit3–5 Werktage

Ihr Wunschmaterial ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an – wir prüfen die Machbarkeit und finden eine Lösung.

Einordnung

Vor- und Nachteile des SLA-Verfahrens.

Vorteile

  • Sehr hohe Auflösung
  • Glatte Oberflächen
  • Breite Harzauswahl (inkl. biokompatibel)
  • Hohe Maßgenauigkeit
  • Komplexe Geometrien möglich

Zu beachten

  • Begrenzter Bauraum (kleinere Teile)
  • Stützstrukturen und Nachbearbeitung nötig
  • UV-Nachhärtung erforderlich

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